EUROPÄISCHE STIFTUNG

Der Wunsch, hilfsbedürftigen krebskranken Kindern und Jugendlichen auf schnellem und unbürokratischem Weg finanzielle Hilfe zukommen zu lassen, war ausschlaggebend, dass im Januar 1997 die "Europäische Stiftung zur Unterstützung von hilfsbedürftigen krebskranken Kindern und Jugendlichen" von Friedhelm Gruber und Dr. Markus Hasler mit Sitz in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein, gegründet wurde.

Im darauf folgenden Monat, am 4. Februar 1997 hat die liechtensteinische Regierung der Stiftung den Status der Gemeinnützigkeit verliehen. Sie untersteht somit, gemäß dem neuen Stiftungsgesetz, zwingend der externen Aufsicht durch die Stiftungsaufsichtsbehörde (STIFA).

 

Die Aufgabenteilung innerhalb der Stiftung ist klar geregelt:

 

  • Der Stiftungsrat führt die Geschäfte der Stiftung.

  • Zu den Aufgaben und Befugnissen des Protektors, die alle gemeinsam mit dem Stiftungsrat wahrzunehmen sind, gehören u. a. die Verfolgung des Stiftungszweckes sowie die Verwaltung des Stiftungsvermögens.

  • Die Revisionsstelle als Organ der Stiftung prüft, ob die Buchführung und die Jahresrechnung dem liechtensteinischen Gesetz entsprechen und ob das Stiftungsvermögen seinem Zweck gemäß und im Einklang mit den Bestimmungen des Gesetzes und der Stiftungsdokumente verwaltet und verwendet wird.

  • Die finanziellen Mittel werden durch Spenden und verschiedene Aktivitäten wie kulturelle und sportliche Veranstaltungen erwirtschaftet. Das Vermögen der Europäischen Stiftung wird mündelsicher angelegt und nur die Erträge werden für die Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet. Das Stiftungskapital beträgt CHF 500'000.


GOLFEN MIT HERZ

Auf Initiative der Europäischen Stiftung hin wurden seit 2004 in den Ländern Liechtenstein/Schweiz, Österreich, Deutschland, Spanien, Slowakei, Russland und Litauen gemeinnützige Vereine und Stiftungen mit dem Namen "Golfen mit Herz – Verein/Stiftung zur Unterstützung von hilfsbedürftigen krebskranken Kindern und Jugendlichen" gegründet, welche Charity-Golf-Turniere in ihren Ländern durchführen.

Der Reinerlös jedes Turniers von "Golfen mit Herz" wird von der Europäischen Stiftung aus den Erträgen des Stiftungsvermögens erhöht und dem Stiftungszweck entsprechend  ausschließlich zur Unterstützung von hilfsbedürftigen krebskranken Kindern und Jugendlichen verwendet.

Die Verteilung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Hilfsorganisationen und die Unterstützung wird direkt an die Familien der betroffenen Kinder und Jugendlichen in der Region des jeweiligen Veranstaltungsortes ausgeschüttet.

 

Alleiniger Zweck der Europäischen Stiftung und der, auf ihre Initiative gegründeten Vereine/Stiftungen „Golfen mit Herz“ ist die finanzielle Unterstützung von hilfsbedürftigen krebskranken Kindern und Jugendlichen.
Die finanziellen Mittel werden durch Spenden und verschiedene sportliche oder kulturelle Aktivitäten aufgebracht – an erster Stelle stehen hier die „Golfen mit Herz“ Charity-Turniere.

 

Trotz eines guten sozialen Netzes und eines hohen Wohlstandsniveaus wird eine grundlegende Unterstützung nicht in allen Fällen gewährleistet. In solchen Fällen, in denen eine umfassende Hilfe seitens der Krankenkassen oder der staatlichen Sozialfürsorge nicht ausreichen, leisten wir im Rahmen unserer Statuen direkte, schnelle und unbürokratische Hilfe. Die Entscheidung, ob einem Gesuch entsprochen werden kann, liegt in der Regel innerhalb einer Arbeitswoche vor und die bewilligte Unterstützung wird binnen kürzester Zeit zugewiesen.

 

Durch diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, Hilfsorganisationen und Institutionen kann gezielte und effiziente Hilfe für die Betroffenen sichergestellt werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen zu suchen, um an noch mehr Betroffene zu gelangen, die in dieser schweren Zeit dringend finanzielle Hilfe brauchen.

 

Wir wissen, dass wir den Familien die Sorge und die Angst, ob ihr Kind den Kampf gegen diese schwere Krankheit gewinnen wird, nicht nehmen können. Wir wis­sen aber auch, wie groß die Erleichterung ist, wenn wir ihnen helfen, finanzielle Eng­pässe zu überwinden, die aufgrund enormer Mehrausgaben und Einbußen sehr schnell entstehen können.

 

Das an Krebs erkrankte Kind braucht nicht nur eine ausgezeichnete medizinische Betreuung, sondern auch eine intensive Begleitung der Eltern und Geschwister. Ist die Mutter berufstätig, wird sie ihre Arbeit aufgeben oder reduzieren, damit sie so oft wie möglich bei ihrem Kind sein kann. Die Lohneinbußen und weitere krankheitsbedingte Mehrauslagen, die nicht oder nur zum Teil von der Krankenkasse übernommen werden belasten das Familienbudget.

 

So unterschiedlich die Schicksale der kleinen Patientinnen und Patienten sind, so unterschiedlich ist auch unsere Unterstützung.

  • Schweiz/Liechtenstein
  • Deutschland
  • Österreich
  • Spanien
  • Slowakei
  • Russland
  • Litauen